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Wenn es heiß wird, gibt es Männchen

Bei uns Menschen entscheidet ein Chromosom darüber, ob unsere Nachkommen männlich oder weiblich werden. Bei vielen Kaltblütern gibt es keine Chromsomen, die das Geschlecht der Nachkommen bestimmen. Die Umgebungstemperatur bestimmt es.

Bei einem Laborversuch wurden Echsen, die ihre Jungen lebend auf die Welt bringen unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt, um den Einfluß der Temperatur auf das Geschlecht nachzuweisen. Ergebnis: Die Temperatur hat einen sehr hohen Einfluß.

Je höher sie war, um so mehr Männchen wurden geboren, je kühler um so mehr Weibchen. Ab einer Körpertemperatur von 32 Grad gebaren die Echsen nur noch Männchen. In der Natur ist die Geschlechtsverteilung der Echsen nahezu gleich.


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WebReporter: sgottschling
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: heiß, Männchen
Quelle: www.wissenschaft-online.de

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