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Sulzer will gerichtlichen Vergleich

Die schweizer Sulzer Medica, ein Medizintechnik-Unternehmen, wurde mit 1.031 Klagen konfrontiert, nachdem 2.353 Patienten verseuchte Hüftgelenkimplantate und 280 Patienten defekte Schienbeinplatten operativ entfernen lassen mussten.

Sulzer und seine US-Tochter Sulzer Orthopedics beantragten jetzt bei einem Bundesgericht, alle Entschädigungs-Ansprüche in einem Vergleich zu regeln. Sie schlagen vor, die Kosten für die zweite Operation zu übernehmen, sowie Entschädigungen an die Betroffenen zu zahlen.

Die Zahlungen an die Geschädigten sollen je zur Hälfte aus Versicherungsleistungen und dem Nettoeinkommen von Sulzer finanziert werden. Das Unternehmen sieht hierdurch seine Existenz nicht bedroht.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Vergleich
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