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Der verheiratete Erzbischof Milingo küsst dem Papst die Füße

Der ehemalige Erzbischof Milingo aus Lusaka in Sambia ließ sich im Mai vom Moon-Chef mit einer Anhängerin vom ihm in einer Massenhochzeit trauen. Der Vatikan stellte ihm bis zum 20. August ein Ultimatum, diesen Schritt wieder rückgängig zu machen.

Doch nun gelang es ihm, eine Audienz beim Papst auf seiner Sommerresidenz zu erreichen, die 90 Minuten dauerte. Dabei soll er sich vor dem Papst auf die Knie geworfen haben. Danach hat er diesem die Füße geküsst. Doch der Vatikan will noch mehr von ihm.

Milingo soll sich von den Moonies völlig distanzieren und öffentlich die 'Regeln der katholischen Kirche' anerkennen, vor allem auch das Zölibat. Der Vatikan ist so nachsichtig, weil man Angst hat, Milingo könne eine eigene Kirche in Afrika erbauen.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Erzbischof
Quelle: www.welt.de

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