08.08.01 16:15 Uhr
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Fehldiagnosen eines Pathologen kostete 300 Frauen die Brust

Im Ruhrgebiet wurden 1994-1997 300 Frauen die Brüste entfernt. Sie hatten vermutlich keinen Krebs. Ursache waren falsche Diagnosen des Pathologen. So gab es Mitte der 90iger Gerüchte über die Vielzahl der Amputationen.

1997 wurde ihm ein Berufsverbot erteilt. Dann kam es zu einem selbstgelegten Brand in dem Labor, bei dem der Pathologe ums Leben kam. Auch Beweismittel verbrannten. Er entging damit einer Anklage wegen vorsätzlicher und gefährlicher Körperverletzung.

Das Labor wies einen Zustand auf, den man nicht beschreiben kann. Die Ärzteversicherung lehnt eine Zahlung an die Opfer ab. 63 Betroffene hatten Klage eingereicht. Röntgenbilder, die zeigen, dass die Frauen keinen Krebs hatten, liegen als Beweise vor.


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