06.08.01 07:40 Uhr
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ISHP: Sammelklage vor US-Gericht

Als erstes Deutsches Unternehmen am Neuen Markt muss der Software-Anbieter Intershop wegen angeblich falscher Prognosen mit einer Sammelklage vor einem US-Gericht rechnen.

Laut einer Pressemeldung, will die Berliner Anwaltskanzlei Tilp & Kälberer, die Firma ISHP in Kooperation mit dem US-Anwalt Bernhard Buecker auf Schadenersatz verklagen. Zu den Klägern gehörten deutsche und US-amerikanische Anleger. Die Kanzlei rechne mit bis zu 1.000 Mandanten, die sich der Klage anschließen werden.

Intershop firmiert mit drei Hauptsitzen: In Hamburg, San Francisco und Hongkong. Das Unternehmen ist neben dem Nemax50 auch an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet. Diese Konstellation hat zufolge, dass deutsche Anwälte die Firma auch in den USA verklagen können. Intershop bezeichnet sich außerdem auf seiner Webseite und in allen Meldungen „als einen der weltweit führenden Anbieter von umfassenden Softwarelösungen für E-Business.“ –KMR-


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Gericht
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