03.08.01 08:19 Uhr
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Nikotin und Krebs - es ist noch etwas komplizierter

In jüngster Zeit ist man dazu übergangen, bei Alzheimer, Parkinson und chronischen Schmerzen Nikotin zur Behandlung zu verabreichen. Doch Wissenschaftler warnen nun, fordern genaue Beobachtung und raten dazu, die Nikotingabe zeitlich einzuschränken.

Die Art der Nikotinaufnahme ist nicht entscheidend, egal ob man raucht oder Nikotinpflaster und -kaugummis nimmt. Auch die verstopften Blutgefäße und die Förderung des Krebswachstums sind bekannt. Neu ist jedoch die Förderung der Angiogenese.

Das ist die Neubildung von Blutgefäßen, die durch das Nikotin angeregt wird. Dadurch können sich auch Tumore besser mit Blut versorgen. Man vermutet, dass sich das Nikotin an ein Protein klebt, was das Wachstum der Blutbahnen beschleunigt.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Nikotin
Quelle: warp6.dva.de

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