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CSU meint: Deutsche Zwangsarbeiter sind nur "Opfer zweiter Klasse"

Die deutsche Bundesregierung will sich nicht um die Angelegenheiten der deutschen Zwangsarbeiter kümmern, die nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem in Osteuropa zur Arbeit gezwungen wurden.

Man will ihre Entschädigungsforderungen nicht unterstützen, denn ihr Schicksal wurde durch das vorherige NS-Unrecht erst ausgelöst. Zudem befürchtet man, dass sich durch deutsche Ansprüche die deutschen Zahlungen an NS-Opfer 'relativieren' würden.

Das war die Antwort auf die Anfrage des CSU-Abgeordneten Koschyk, der in der Union für Vertriebene und Flüchtlinge zuständig ist. Er sieht die deutschen Zwangsarbeiter nun 'als Opfer zweiter Klasse' und fordert staatliche Regelungen wie in Österreich.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Opfer, CSU, Klasse, Zwang
Quelle: www.welt.de

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