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Die NASA verschlampte Marsdaten, die möglicherweise Hinweise auf Leben enthielten

Viele von uns erinnern sich noch an die Landung der Vikingsonden, die 1976 auf dem Mars nach Leben suchen sollten. Das damalige Ergebnis war negativ. Der Neurobiologe Joseph Miller wollte die Daten erneut auswerten, doch sie waren verschollen.

Erst nach langer Suche und Problemen wegen des alten Datenformates, konnten Teile verfügbar gemacht werden.
Beim Versuch war eine Bodenprobe in eine radioaktiv markierte Nährlösung gebracht worden. Ein Aufstieg radioaktiven Gases wäre ein Beweis für Leben.

Zwar maß die Sonde Gas, man hielt es aber für das Produkt eines chemischen Prozesses. Miller stellte nun fest, dass der Gasausstoß der Bodenprobe genau im Rhythmus des Marstages folgte. Tags war die Aktivität höher als Nachts. Typisch für Leben.


WebReporter: sgottschling
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leben, NASA, Hinweis
Quelle: science.orf.at

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