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USA: Forscher pflanzten Zellen eines abgetriebenen Babys in Affenhirn

Das ungeborene Kind wurde nach der 15. Schwangerschaftswoche abgetrieben. Stammzellen des Kindes wurden einem im 3. Monat befindlichen Affen-Embryo ins Gehirn gespritzt. Verantwortlich sind die Wissenschaftler Snyder und Freed von der Uni Colorado.

Das Nervengewebe des Affenembryos nahm die menschlichen Zellen an. Sie wuchsen in der Gehirnrinde zu voller Größe heran. Die Forscher werten das Resultat positiv. Man hofft, damit einmal Nervenkrankheiten bei ungeborenen Kindern heilen zu können.

Laut Freed sei der Beweis für die Machbarkeit allerdings noch nicht erbracht. Für das sogenannte Tay-Sachs-Syndrom, das Kinder nicht älter als 4 Jahre werden läßt, sei diese Therapie eventuell angebracht. Diese Forschung ist weltweit umstritten.


WebReporter: Feldmaus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Forscher, Zelle
Quelle: de.news.yahoo.com

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