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Infineon: Streichung vonn 5.000 Arbeitsplätzen

Die Spekulationen der letzten Tage sind also wahr geworden. Der Münchner Halbleiter-Hersteller Infineon plant angesichts der anhaltenden Schwäche im weltweitenTechnologiesektor ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur weiterenSenkung der Kosten. Dazu gehört u.a. die Streichung von 5.000 Arbeitsplätzen. Dies gab das Unternehmen heute bekannt.

Dieses Paket umfasse weitreichende Einsparungen. Hierzu werdendie Prozesse in den verschiedensten Unternehmensbereichen wie Einkauf,Logistik, Informationstechnologie und Fertigung optimiert. Weitergehende Beschlüssehierzu werden nach zügiger Analyse, so das Unternehmen in seiner Presseerklärung, der Einsparpotentiale in den nächsten Wochengetroffen.

Außerdem planen die Münchner Kurzarbeit und eine Reduzierung des weltweitenPersonalstandes. Insgesamt sind davon weltweit rund 5.000 Stellen betroffen. DasGesamtprogramm mit dem Namen ,,Impact' soll insgesamt Einsparungen von ca.1 Milliarde Euro über die nächsten 12 bis 18 Monate bringen und damit die Cash-Positionwie auch die Ergebnislage des Unternehmens deutlich verbessern.Der geplante Stellenabbau soll möglichst sozialverträglich erfolgen, konkrete Plänewerden derzeit erarbeitet. Der Stellenabbau und die Maßnahmen zur Kurzarbeit sollengeschäftsbezogen unterschiedlich in Bezug auf Standort bzw. Unternehmenseinheiterfolgen. Die Arbeitnehmervertretungen werden gemäß den in den einzelnen Ländernbestehenden Regelungen eingebunden.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Arbeitsplatz, Infineon, Streich, Streichung
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