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Homo-Ehe im Nazizentrum

Die Landesregierung Thüringens schreckt vor nichts zurück: Nachdem nun doch die sogenannte Homo-Ehe in Kraft treten darf, gibt sie sich die größte Mühe mit der Umsetzung und erklärt kurzerhand das ehemalige Gauforum zum einzigen Eintragungsort.

Ausgerechnet dort, wo die Nazis Homosexuelle mit dem Rosa Winkel ausgrenzten und im KZ Buchenwald quälten, sollen sich gleichgeschlechtliche jetzt 'registrieren', wie schon vor 1945. Die Entscheidung ist schlicht skandalös und wird heftig verurteilt.

Die CDU kann die Aufregung nicht verstehen, 'es geht nur um einfache Arbeit'. Standesämter sollen auch in Zukunft für Schwule und Lesben geschlossen bleiben.


WebReporter: bluesun_78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ehe
Quelle: www.tlz.de


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