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Verdi-Mythos zum hundertsten Todesjahr entzaubert

Vor hundert Jahren starb der Komponist Guiseppe Verdi und auf seinem Landsitz in der Nähe von Parma, wo er als Großgrundbesitzer mit strenger Hand auch ein Landwirt war, pflegt man den Mythos des Genies immer noch.

Doch ausgerechnet in diesem Jubiläumsjahr wurde er entzaubert, selbst der 1000-Lire-Schein trägt nicht mehr sein Gesicht. Er war als Politiker ein Populist und künstlerisch ein 'Dieter Bohlen' der damaligen Zeit, der sich gut in Szene setzte.

Er arbeitete nach dem Motto, 'eine gute Oper darf keinen Sinn ergeben', und arbeitete eher kommerziell orientiert für gut betuchte Kunden.

Musikhistoriker heute behaupten, dass andere Biographen Verdis Leben bewußt falsch dargestellt haben.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: ver.di, Mythos, Todesjahr
Quelle: www.welt.de

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