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Zeit für eine "Internet-Demokratie" ist noch nicht reif

Das amerikanische MIT hält zur Zeit eine Internet-Demokratie bzw. Wahlen über das Internet für ausgeschlossen und sie empfehlen stattdessen recht einfache Verfahren. Sie werteten für ihren 90-Seiten-Bericht auch die letzte US-Präsidenten-Wahl aus.

Bereits diese Wahl hat die technischen Mängel beim Auszählungsverfahren gezeigt, Vier bis sechs Millionen Stimmen waren ungültig. Die Sicherheitsrisiken und fehlenden Kontrollmöglichkeiten wären bei so eine Sache per Internet noch gravierender.

Im Netz würden geschlossene Systeme keine direkte menschliche Kontrolle mehr zulassen, Manipulationen würden kaum entdeckt. Auch Hacker-Angriffe oder fehlerhafte Software bergen Gefahren. Der Staat blickt sowieso bei der Technik nicht durch.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Internet, Zeit, Demokratie
Quelle: www.spiegel.de

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