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Eschede: Klage wird in die USA verlegt

Da die zu erwartenden Entschädigungssummen bei US-Gerichtsverfahren höher als in Deutschland sind, plant der Anwallt einiger Opfer, Reiner Geulen, die Klage dort einzureichen. Er schätzt die Chancen dafür als sehr gut ein.

Die Klage richtet sich nicht gegen die Bahn selbst, sondern gegen Thyssen-Krupp, den Hersteller der Radreifen, die der Auslöser der Karastrophe waren. Da diese Firma in den USA agiert, ist eine Klage dort möglich.

Geulen möchte das Opferentschädigungsgesetz mit allen Möglichkeiten ausnutzen, da Verletzte Schmerzensgeld erwarten können, die Hinterbliebenen von Getöteten jedoch nicht.


WebReporter: primera
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Klage
Quelle: www.berlinonline.de

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