20.07.01 09:04 Uhr
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Schroder mit 'Marktanalyse für den Profi'

Luxemburg (fondsweb.de) - Das Schroder Investment Management legte heuteseine 'Marktanalyse für den professionellen Anleger', Ausgabe Juli 01, vor:Weltmärkte'Durch Zinssenkungen in den USA, in Großbritannien und in geringerem Maßeauch in Europa wurden die Anleger ermutigt, sich auf die Erholung derweltweiten Konjunktur einzustellen, die durch die Zinssenkungen eintretendürfte. Unserer Auffassung nach sind die mittelfristigen Aussichten für dieAktienmärkte weiterhin positiv.Allerdings gehen wir davon aus, daß die Zinssenkungen in den nächstenMonaten weniger aggressiv ausfallen und die Prognosen über dieZinsentwicklung nicht länger die Hauptantriebskraft für die Märktedarstellen.Obwohl es durch die Zinssenkungen in den vergangenen Monaten zu positivenRenditen an den Aktienmärkten kam, haben die anhaltend enttäuschendenGewinne die Anleger von den besseren mittelfristigen Aussichten abgelenktund so eine kräftigere Wertentwicklung verhindert. Anleihekurse erhieltendurch die Zinssenkungen Auftrieb, da die Anleger bei Anleihen höhereRenditen als bei Barmitteln ausmachten. Darüber hinaus könnten Anleihenkurzfristig weiterhin von ihrem Ruf als sichere Alternative zur Volatilitätam Aktienmarkt profitieren.Allerdings werden die Anleger durch die Hoffnung auf einenKonjunkturaufschwung zu einer größeren Risikobereitschaft an denAktienmärkten ermutigt. Darüber hinaus könnten die Renditen durch Anzeicheneiner steigenden Inflation in einigen Volkswirtschaften beeinträchtigtwerden. Anleihen reagieren empfindlich auf eine Inflation, da diese diekünftigen Einnahmeströme aus einer Anleihe und deren möglichen Rücknahmewertaufzehrt', so die Schroder-Einschätzung.EuropaZu diesem Markt schreiben die Fondsprofis: 'Zwar hat der weltweiteKonjunkturrückgang eindeutig seinen Tribut in Europa gefordert, doch bestehtkurzfristig kaum Spielraum für weitere Zinssenkungen. Allerdings geben unsStrukturveränderungen Anlaß zu Optimismus.Bei unseren Prognosen für die Zinsentwicklung in der Eurozone sind wir etwasvorsichtiger geworden. Aus den jüngsten Wirtschaftsdaten geht hervor, daßdie Inflation das von der Europäischen Zentralbank festgelegte Zielüberschritten hat und die Bank kurzfristig über wenig Spielraum für eineweitere Zinssenkung verfügt. Allerdings halten einige positive Entwicklungenan, die für langfristige Anleger an den europäischen Märkten Gutesverheißen. Beispielsweise verleihen Rentenreformen der wachsendenAktienkultur in Europa Auftrieb. Dadurch verändert sich das Verhalten vonUnternehmensleitern gegenüber ihren Aktionären. Außerdem konzentrieren sicheuropäische Unternehmensleiter stärker darauf, wie sie die besteKursentwicklung für die Aktien ihrer Unternehmen erreichen können.'Großbritannien'Zwar dürfte der britische Markt in den kommenden Monaten höhere absoluteRenditen erzielen, doch sollten Anleger mit einem weltweiten Portfolio aucheine Erhöhung des Engagements in konjunkturabhängigeren Märkten erwägen. ZuBeginn einer weltweiten Konjunkturabschwächung erzielt der britische Markthäufig eine bessere Wertentwicklung als andere Märkte. Der britische Marktist defensiv, da eine relativ große Zahl britischer Unternehmen nicht sostark auf Konjunkturschwankungen reagiert wie beispielsweise die Märkte derPazifikregion. Deshalb erzielte der britische Markt einen Großteil desvergangenen Jahres hindurch eine überdurchschnittliche Wertentwicklung, alssich die Anleger Sorgen über die weltweite Konjunkturabschwächung machten.Zwar dürften konjunkturabhängige Märkte stärker als der britische Markt voneiner Verbesserung der wirtschaftlichen Signale im Laufe des Jahresprofitieren, doch rechnen wir auch am britischen Markt mit höheren absolutenRenditen. In dem derzeitigen Umfeld bieten sich uns einige der bestenAnlagemöglichkeiten in mittleren Unternehmen, die im FTSE-Mid-250-Indexenthalten sind', meint Schroder.Schweiz'Im Juni verlor der Swiss Performance Index (SPI) sowohl in SchweizerFranken wie auch in US-Dollar gemessen 3,4 Prozent. Auf Euro Basis erlittder


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Markt, Profi
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