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Zerschlagung von Microsoft wird unwahrscheinlicher

Eine Zerschlagung von Microsoft erscheint immer unwahrscheinlicher und dürfte zumindest auf absehbare Zeit abgewendet sein. Die US-Regierung sowie 18 Bundesstaaten werden keine Berufung gegen das jüngste Microsoft-Urteil, das die Zerschlagung des US-Softwareherstellers aufhob, einlegen.

Als erster US-Bundesstaat hat sich vorab schon New Mexico aus dem Block der mit dem Justizministerium gegen Microsoft klagenden Bundesstaaten zurückgezogen. Ein Berufungsgericht hatte am 28. Juni ein Urteil über die Aufteilung in zwei Unternehmen, aufgehoben. Zugleich wurde der zuständige Bezirksrichter von dem Fall abgezogen und eine Neuverhandlung angeordnet.

Microsoft soll sich nach eigenen Angaben zufolge bereit erklärt haben, die bislang für New Mexico angefallenen Anwaltskosten von 100.000 US-Dollar übernehmen zu wollen. Die Justizministerin von New Mexico, Patricia Madrid war inzwischen nicht mehr davon überzeugt, dass die Zerschlagung von Microsoft eine geeignete Maßnahme zur Problemlösung ist und hatte daher ihre Haltung revidiert.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Microsoft
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