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Ein Mittel gegen Ebola- und Marburg-Virus in Sicht

Amerikanische Wissenschaftler konnten nun den Wirkungsmechanismus von Ebola- und Marburg-Viren soweit aufhellen, dass sogar die Entwicklung eines Medikamentes möglich gemacht werden könnte.

Zellen besitzen einen Rezeptor, mit dem sie die eigene Versorgung mit Folsäure steuern. Diesen benutzen auch die Viren, um in das Zellinnere zu gelangen. Dort vermehren sie sich dann, rufen ein hämorrhagisches Fieber hervor und schwere Blutungen.

Die meisten Menschen überleben diese Krankheiten nicht.

Damit ist auch ein Medikament denkbar, Laborversuche waren bereits erfolgreich.

Durch hohe Folsäure-Werte blieben Zellen immun, Ebola- und Marburg-Viren konnten nicht in sie eindringen.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Virus, Mittel, Marburg
Quelle: www.welt.de

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