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"Böhse Onkelz" müssen weiterhin Rechtsradikalismus als Vorwurf dulden

Nachdem die 'Böhsen Onkels' nach einem Urteil des Berliner Landgerichtes im Mai es hinnehmen mussten, dass die 'taz' sie als 'berüchtigte, rechtsradikale Band' titulierte (SN berichtete), zogen sie sich nun die nächste Schlappe vor Gericht rein.

Das Stadtmagazin 'Tip' schrieb in einem Beitrag über Rechtsradikale in der DDR: '... die ganz bösen Onkelz meinten sogar, es wären viel zu wenig vergast worden'. Die Band sah sich damit 'verunglimpft' und erwirkte eine einstweilige Verfügung.

Diese wurde jedoch im Dezember aufgehoben und das Kammergericht Berlin bestätigte das, weil ihre Vergangenheit es rechtfertigt, mit rechtem Gedankengut identifiziert zu werden und dass 'Böhse Onkelz' als Synonym benutzt wird, wie in dem satirischen Wortspiel.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Recht, Vorwurf, Onkel, Rechtsradikalismus
Quelle: www2.tagesspiegel.de

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