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Graham Greene landete um 1950 fast auf dem päpstlichen Index

Graham Greene war zu seiner Zeit einer der wichtigsten Katholiken in der Literatur. Sein Bestseller 'Die Macht und die Herrlichkeit' wäre Anfang der 50er Jahre fast auf dem päpstlichen Index der verbotenen Bücher gelandet.

Das damalige Zensuramt, heute heißt es 'Glaubenskongregation', meinte, daß in dem Werk die 'sexuelle Unmoral' zu breit ausgewalzt und 'der Sache der wahren Religion' geschadet wird.

Doch Giovanni Montini (= Paul VI.) setzte sich für Greene ein.

Man wollte auch Übersetzungen verbieten lassen, falls Greene keine 'angemessenen Korrekturen' vornehmen würde, was dieser allerdings ablehnte.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Index
Quelle: www.welt.de

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