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Haben die Menschen doch mehr als 30.000 Gene?

Anfang Februar war die Sensation perfekt, als HGP und Celera mit dem Ergebnis der Sequenzierung der menschlichen DNA an die Öffentlichkeit gingen und behaupteten, Menschen haben nicht mehr als 30.000-40.000 Gene. Vermutet wurden bis dahin 140.000.

Diese Ergebnisse sind möglicherweise falsch.
Ein Team von der Ohio State University hat die Originaldaten noch mal komplett ausgewertet und kam auf eine Anzahl von 66.000 Genen. Damit bestätigen sich Zweifel, die schon länger kursieren.

Die Frage der Zweifler, wie ein komplexer Organismus wie der menschliche Körper mit so wenig Genen funktionieren sollte, war anscheinend berechtigt. Nun geht der Wettlauf um die richtige Anzahl der Gene im Genom von neuem los.


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WebReporter: sgottschling
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch
Quelle: science.orf.at

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