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Ein ungeborenes Kind hat in Frankreich weniger Rechte als ein geborenes

In Frankreich hat jetzt das höchste Zivilgericht geurteilt, dass die übliche Rechtsprechung nicht auf Föten (Kinder vor deren Geburt) ausgeweitet werden kann. Damit ist ein Präzedenzfall geschaffen.

Hintergrund war, dass eine Schwangere bei einem Autounfall ihr Kind verlor. Das Urteil in der 1. Instanz gegen den Verursacher lautete auf fahrlässige Tötung. Ein Revisionsgericht hob das Urteil auf und das oberste Gericht bestätigte die Aufhebung.

Empört äußerte der Staatsanwalt: 'Sie haben damit gesagt, dass ein Fötus ein Nichts ist und man ihn töten kann, wie es einem beliebt.' Er hatte gefordert, dass das ungeborene Kind den gleichen Schutz erhalte, wie ein geborenes.


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WebReporter: Claudia.
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Kind, Frankreich, Recht
Quelle: www.shn.ch

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