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Hornblower: Im Blickpunkt- Investmentbanks Update

Global Investmentbanks Update:

„low visibility“ Die Gewinnwarnung von Merrill Lynch, wonach der Reingewinn im Q2 rund 35% unter den Analystenschätzungen liegen soll, hat erneut Befürchtungen über die Stabilität der Gewinne im Investmentbanking aufkommen lassen. Der negative Ausblick von Merrill überrascht, zumal die US-Wettbewerber die reduzierten Schätzungen im Durchschnitt um 14% übertreffen konnten. Obwohl sich die Geschäftsaussichten des größten US-Brokers in den letzten vier Wochen gravierend eingetrübt haben, und die Gewinnwarnung auf größere Probleme - vor allem im Aktien- und Rentenhandel – hindeuten, hat sich das Marktumfeld weiter verschlechtert. Neben dem weltweiten Konjunkturabschwung,dem brachliegenden IPO- und M&A-Geschäft (Volumen: - 59%/- 58% yoy) scheint der hohe Fixkostenblock zunehmend zur Fallgrube für die Investmentbanken zu werden.

Obwohl Merrill im Kontext mit anderen Brokern die Work-force weiter kürzen will, wird die Profitabilität weiter unter Druck kommen, zumal die Sommermonate keine Verbesserung der Ertragslage erwarten lassen. Im internationalen Kontext deutet sich allerdings seit geraumer Zeit eine Verschiebung der Führungspositionen im Investmentranking an. Fakt ist, dass die Dominanz der US-Broker der Vergangenheit angehört. EuropäischePlayer wie UBS, CS Group und Deutsche Bank konnten in den vergangen zwölf Monaten zum Teil deutliche Marktanteile hinzugewinnen. Hierbei ragt insbesondere UBS heraus. Neben dem derzeit besten Businessmix verfügt die Gruppe vor allem über eine starke Stellung im institutionellen Geschäft. Darüber hinaus scheint UBS ihre vormals starke Stellung im Private Banking zurückzugewinnen.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Update, Blick
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