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Während der Urteilsverkündung stach der Angeklagte sich selbst nieder

Während der Urteilsverkündung vor der I. Strafkammer im Landgericht Essen passierte am Dienstag ein blutiger Zwischenfall. Der Angeklagte, ein 42-jähriger Mann aus Süddeutschland, soll 4 Kilogramm Heroin von der Türkei nach Essen geschmuggelt haben.

Für diesen Tatbestand wurde eine Haftstrafe von 5 Jahren ausgesprochen. Noch während der Richter das Urteil begründete, zog der Angeklagte, der bestritten hatte, das Heroin transportiert zu haben, eine Schere und stieß sie sich selbst in den Bauch.

Nach der Einlieferung in ein Krankenhaus, wurde die Urteilsverkündung in Abwesenheit des Angeklagten fortgesetzt. Wie er an die Schere gelangen konnte, obwohl er sich in U-Haft befand, ist bisher noch unklar. Lebensgefahr soll nicht bestehen.


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WebReporter: [Bine]
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Urteil, Angeklagt, Angeklagte
Quelle: www.waz.de

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