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Ullmann fürchtet um sein antifaschistisches Mahnmal

Micha Ullmann hatte am Berliner Bebelplatz ein Mahnmal zum Gedenken an die Bücherverbrennung 1933 durch die Nazi's geschaffen. Es ist eine im Erdboden versenkte leere Bibliothek.

Doch nun will man an diese Stelle eine Tiefgarage bauen und der in Israel lebende Künstler fürchtet um die Aussagekraft und die Stimmung seines Werkes, das an einem ruhigen Ort der Erinnerung dienen soll.

Für ihn war die Bücherverbrennung die Vorhut zum Holocaust und er glaubt, daß damit die Erinnerung an die Untaten ausgelöscht wird.
Er hofft noch auf Rettung in letzter Minute und bittet die Politiker um Hilfe, die die Entscheidung im Senat so fällten.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Mahnmal
Quelle: www.welt.de

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