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Gebirge schrumpfen wesentlich schneller als gedacht

Normalerweise bestimmt man die Erosion der Gebirge an Hand der gefundenen Menge an Sedimenten am Fuß der Berge. Der US-Wissenschaftler Kirchner hat nun eine neue Meßmethode, bei der man mit Hilfe von Beryllium-Isotopen die Erosionsrate bestimmen kann.

Das Beryllium-10 entsteht nur, wenn es der kosmischen Strahlung ausgesetzt ist, d.h. sich an der Oberfläche des Gesteins befindet.
In den Rocky Mountains wurde dann an 32 Stellen getestet und Erstaunliches kam dabei heraus.

In den letzten 30.000 Jahren sind Berge deutlich stärker der Erosion ausgesetzt gewesen, als bisher angenommen - um den Faktor 17. Vor allem Erdrutsche und deren ökologischen Folgen, die gelegentlich auftreten, spielen die entscheidende Rolle.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gebirge
Quelle: www.morgenwelt.de

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