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Was scheintote Zebrafische mit Krebsforschung zu tun haben

Es klingt zunächst beinahe amüsant: Zebrafische, genauer Zebrafischembryos, lassen sich ohne Folgeschäden in einen Zustand des Scheintodes versetzen. 24 Stunden lang entzogen Wissenschaftler den Tieren Sauerstoff, um sie dann wiederzubeleben.

Das Experiment ist aber nicht amüsant, sondern wichtig und dient der Krebsforschung. Die Forscher möchten herausfinden, wie Krebsgeschwüre Ruhephasen überleben. Es ist bekannt, dass Tumore mitunter auf keine ärztliche Behandlung reagieren.

Unklar ist allein, wie sie sich in diesem inaktiven Zustand halten und was sie schließlich wieder aktiviert. Eben das möchten die Wissenschaftler mit den Fischexperimenten eruieren.


WebReporter: Vicomte
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Zebra
Quelle: www.morgenwelt.de

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