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Kelten-Oppida in Hessen entdeckt

Mit Oppida bezeichneten die Römer keltische Metropolen. Übersetzt heißt Oppida fester Platz oder Stadt. In der Nähe von Gießen, am 500m hohen Dünsberg, beginnen derzeit Grabungen an einer solchen Kelten-Metropole.

Diese Metropole könnte mehr als zehntausend Einwohner gehabt haben. Sie war ein Zentrum für Handel, Handwerk und Kultur.
Die Metropole war von einer mächtigen Mauer umgeben, für die mehrere hunderttausend Tonnen Material bewegt werden mussten.

Sogar Julius Cäsar berichtete von der Oppida, die er wohl als Feldherr selber besucht hatte.
Die Archäologen wollen mit Hilfe von GPS und Vermessungsexperten das Gelände genau ausmessen, um so ein Bild von der Größe der Anlage zu erhalten.


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WebReporter: sgottschling
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Hessen
Quelle: www.berliner-morgenpost.de

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