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Warum Korallen ihre Mitbewohner aussperren

Als die Regenwälder der Meere bezeichnet man sie, weil ihr Farben- und Formenreichtum denen eines Urwaldes gleicht. Doch immer öfter kommt es vor, dass die Korallen ausbleichen. Eine Folge des Trennungsprozesses von ihren symbiotischen Lebenspartnern.

Die Korallen existieren in einer Lebensgemeinschaft mit einzelligen Algen. Die Algen versorgen sie und regulieren den Wasserhaushalt. Bei Stress stossen die Korallen die Algen jedoch ab. Ihr Calciumcarbonat-Skelett scheint durch, sie werden bleich.

Dieser Vorgang schwächt sie und kann sogar ihren Tod bedeuten.
Forscher fanden heraus, dass die Korallen sich so aus unidealen Bedingungen lösen, um für neue Symbiosen offen zu sein. Ein riskantes Glücksspiel, das auf Dauer ihr Überleben sichert.


WebReporter: sgottschling
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mitbewohner, Koralle
Quelle: www.wissenschaft-online.de

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