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Betrug mit Viagra zu Lasten der Krankenkassen: Staatsanwalt ermittelt

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Urologen sowie zwei Apotheker und etwa 160 Patienten wegen Betruges zu Lasten der Krankenkassen. Bei Durchsuchung der Praxis und in den Apotheken wurde Belastungsmaterial beschlagnahmt.

Patienten die Viagra verlangten, erhielten von dem Urologen Rezepte, die andere Medikamente beinhalteten. In der Apotheke erhielten sie dann auf das Rezept Viagra. Den Krankenkassen wurden die Rezepte dann mit 850 DM in Rechnung gestellt.

So erzielten die Apotheker pro Rezept einen Gewinn von rund 200 DM. Seit 1997 wurden etwa 1000 Rezepte berechnet. Den Kassen enstand so ein Schaden von 900.000 DM. Unklar ist noch, ob der Urologe am Gewinn beteidigt war.


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WebReporter: crazy-harry
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Staat, Krank, Betrug, Krankenkasse, Staatsanwalt, Viagra
Quelle: seite1.web.de

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