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Deutscher Angstbeitrag auf der Kunstbienale in Venedig Preisgekrönt

Georg Schneiders 'Totes Haus ur' wurde bei der Bienale in Venedig mit dem goldenen Löwen ausgezeichnet. Der öffentlichkeitsscheue Künstler ist schwer zu fassen und kommentiert seine Werke nicht.

Ein schriller Beitrag, sein Haus Ur, und schweigend drängeln sich die Besucher durch das verstörende Kunstwerk. Leichen hätte er gerne zur Verfügung gehabt. Natürlich meint er echte Leichen und dennoch erzeugt er auch so gruseliges.

Künstlich erbaute Normalität, die Schrecken a là Hitchcock oder kafkaeske Ängste auslöst. Der nun zu Weltruhm gekommene Künstler ist 32 Jahre alt und hat keine Kunstschule besucht. Ein Meister der unbewußten Angst.


WebReporter: slack
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutsch, Preis, Angst, Kunst, Deutscher, Venedig
Quelle: www.welt.de

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