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Glaxo liefert billige Medikamente an arme Länder

Die ärmsten Länder der Welt sind stark von Krankheiten wie etwa Aids und der Tropenkrankheit Malaria betroffen. Ein großer Teil der Bevölkerung stirbt, weil sich die Menschen die teuren Produkte der großen Pharmakonzerne aus den reichen Industriestaaten nicht leisten können.

Dieses Problem wurde so schwerwiegend, dass sich die Regierungen der Dritte-Welt-Länder zu der Entscheidung genötigt sahen, die Patentrechte zu missachten und Kopien der Medikamente herzustellen. Die hohen Forschungs- und Entwicklungskosten entfallen für diese Kopien, womit sie billig produziert werden könnten.

In dieser Situation machen die großen Pharmaunternehmen wie die Novartis AG, Bristol-Myers Squibb, Merck and Co. und nun auch GlaxoSmithKline das besste aus ihrer misslichen Lage: Sie bekennen sich zu ihre ethische Verpflichtung und geben aus Imagegründen dem Druck der Hilfsorganisationen nach.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Land, Medikament
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