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Grobe Fahrlässigkeit am Steuer - Versicherungen werden kulanter

Man kennt es: Man dreht sich im Wagen nach dem weinenden Kind um, sucht sich eine Zigarette oder steckt sie an, fummelt am Radio oder CD-Player rum und telefoniert ein bischen und dann kracht es.

Versicherungen drücken sich dann gerne vor der Zahlung und verweisen auf die grobe Fahrlässigkeit am Steuer. Und die Gerichte geben ihnen in immer mehr Fällen das Recht. In Grenzfällen ist es strittig und ein gewaltiger Reformbedarf besteht.

Einige Versicherungen wollen darauf aber nicht warten und bieten bereits jetzt verbesserte Kasko-Versicherungen an. Nur Alkohol, Drogen und mitverschuldete Diebstähle zählen weiterhin als grob fahrlässig, teilweise auch noch das Telefonieren.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuer, Versicherung, Fahrlässig
Quelle: www.welt.de

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