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Magersucht - nicht nur das Ego, auch das Sozialverhalten gestört?

Die Anthropologin Megan Warin wollte eigentlich nur den Alltag von Magersüchtigen untersuchen, um das stereotype Bild der Medien etwas aufzuhellen und die soziale Umwelt der Magersüchtigen genauer zu dokumentieren.
Das Ergebnis ist schockierend:

In der Gruppentherapie traf sie einige, die die Magersucht nicht als psychische Erkrankung wahr haben wollten, sondern das eher für einen elitären Club hielten mit geheimen Wissen und Ritualen.
Auch ihr Sozialverhalten ist abnorm.

Soziale Gemeinschaften, die Familie oder Freunde, die zu einem normalen Leben einfach dazugehören, halten Magersüchtige für etwas Negatives.
Auffallend ist auch ihre positive Einstellung zum Tod, sie halten ihn häufig für 'wünschenswert'.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Magersucht, Ego
Quelle: warp6.dva.de

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