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Neue Spur zur RAF - Brachte sich Haft-Psychologe mit RAF-Waffe um?

BKA und Generalbundesanwaltschaft haben bei der Ermittlung von RAF-Verbrechen möglicherweise eine neue Spur entdeckt: man untersucht den Selbstmord eines Psychologen, der sich in einem See nahe Marburg in den Kopf geschossen hatte.

Die Leiche war Ende Mai gefunden und der Fall nur routinemäßig bearbeitet worden. Doch der Fund der Tatwaffe schreckte die Behörden auf: eine Polizei-Dienstwaffe, die 1986 bei einer Demonstration gestohlen wurde und seitdem verschwunden war.

Weil der Tote seinerzeit Haft-Psychologe von inhaftierten RAF-Mitgliedern war, wird ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen. Die Pistole wird kriminaltechnisch danach untersucht, ob sie bei späteren RAF-Attentaten verwendet worden ist.


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WebReporter: BreakingNews
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Waffe, Spur, Psycho, RAF, Psychologe, Bracht
Quelle: www.welt.de

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