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Ethikrat nimmt Arbeit auf

Der von Bundeskanzler Gerhard Schröder für vier Jahre bestellte Nationale Ethikrat tritt heute zu seiner ersten Sitzung zusammen. Er besteht aus 25 Mitgliedern aus Wissenschaft und Gesellschaft. In einem Jahr soll er eine Stellungnahme zur ethischen Seite von Gen- und Biotechnologie abgeben.

Zu diesem Thema gehört auch die embryonale Stammzellenforschung. Die Forscher Oliver Brüstle und Otmar Wiestler wollen mit dieser Forschung nicht bis zu einer Parlamentsentscheidung warten, da man sonst den internationalen Anschluss verpasse. Sie wollen mit Unterstützung von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) embryonale Stammzellen aus Israel importieren und verteidigen ihre Forschung mit neuen Behandlungsmöglichkeiten bei Krankheiten. Insbesondere für erkranktes Hirngewebe will Brüstle Zellen züchten.

Ursprünglich war die Entscheidung der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) über die Einfuhr embryonaler Stammzellen für Anfang Juli vorgesehen. Allerdings konnte die DFG dem politischen Druck scheinbar nicht standhalten. Sie hat die Entscheidung über den Antrag verschoben.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Ethikrat
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