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IBM soll an Sinti und Roma 27 Millionen Deutsche Mark zahlen

Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Deutsche Reich von einer Tochterfirma von IBM mit Hollerith-Lochkartenmaschinen beliefert, die unter anderem zu statistischen Zwecken auch in Konzentrationslagern eingesetzt wurden.

Da in den Vernichtungslagern auch Sinti und Roma ermordet worden sind, sehen deren Opfergruppen eine Mitschuld der amerikanischen Computerfirma am Holocaust. Ursprünglich hatten die Verbände aber keine Klage angestrengt.

Sie wollten die nun anstehenden Entschädigungszahlungen der Bundesrepublik nicht weiter verzögern. Nachdem diese Gefahr nun nicht mehr besteht, werden erneut Zahlungen für die 1,2 Mio. Waisenkinder der Opfer gefordert.


WebReporter: Kollmetz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutsch, Million, IBM, Roma, Sinti
Quelle: rsw.beck.de

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