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OVG Saarland: Tiermehlverbrennung gestattet

Tiermehl, welches in der Tierkörperbeseitigungsanstalt Rivenich hergestellt worden ist, soll in der Abfallverbrennungsanlage in Velsen vernichtet werden.

Das Oberverwaltungsgericht Saarland hat eine Klage hiergegen nun abgewiesen und den Vorgang gestattet. Das Gericht sah es dabei als erwiesen an, dass von dem Tiermehl kein BSE-Risiko ausgeht, welches sich über die Verbrennungsabgase übertragen könnte.

Berücksichtigt wurde bei der Entscheidung, dass die Tierkörper bei der Herstellung des Mehles zunächst destilliert und danach bei hohen Temperaturen verbrannt werden. Von einer Zerstörung möglicher BSE-Prionen im Schlachtmaterial ist damit auszugehen.


WebReporter: Kollmetz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Saarland
Quelle: rsw.beck.de

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