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USA: Insiderverkäufe bei High-Techs nehmen zu

Wie das Wall Street Journl heute berichtet, sind im April die Aktivitäten bei Insiderverkäufen im High-Tech Sektor stark angestiegen. In den USA werden Verkäufe von Angehörigen eines Unternehmens als Insiderverkäufe bezeichnet. So müssen Manager Käufe und Verkäufe der Aktien des eigenen Unternehmens vorher schon ankündigen, damit der Kleinanleger nicht von Insidern wie Managern oder deren Vertrauten hintergangen werden kann.

Bei Microsoft wurden über 700 Mio. Dollar an Aktien verkauft, wovon ein Großteil von der Veräußerung eines Aktienblocks von 9,45 Mio. Aktien durch Gründer Bill Gates geschah. Allein im April sind die Aktien von Microsoft um 24 Prozent gestiegen. Ein anderes Beispiel ist eBay, dessen Aktien seit Ende März um 65 Prozent gestiegen sind. Die Manager des Unternehmens haben Insiderverkäufe in Höhe von 110 Mio. Dollar beantragt, nachdem im März so gut wie keine Verkäufe stattgefunden haben.

Dabei übertrafen die Insiderverkäufe die Insiderkäufe um den Faktor 37. Im Gesamtmarkt beträgt diese Quote nur 16. Allerdings entspricht das 37:1 Verhältnis dem Durchschnitt bei US-High-Techtiteln. Dieser wurde allerdings von Phasen wie den Frühjahr 2000 entscheidend geprägt. Obwohl die Verkäufe von Unternehmensanteilen oftmals als ein Zusatzverdienst für die Mitarbeiter angeboten wird, ist das Verhältnis der Insiderkäufe zu den Verkäufen aktuell wenig ermutigend.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Insider
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