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Kunden über eBay verärgert

eBay hat augenblicklich mit einigen seiner Kunden zu kämpfen. Der weltweit führende Anbieter von Internetauktionen hat 1999 Blackthorne Software übernommen. Blackthorne hat eine Auction Assistant genannte Software entwickelt, welche das Anbieten von mehreren Auktionsgegeständen gleichzeitig erheblich vereinfacht.

Die Software war bis dato für 50 bis 200 Dollar käuflich zu erwerben. Anfang April hat sich Blathorne Präsident John Slocum allerdings an die Nutzer dieser Software gewandt. Nach dem 30. April könne das Unternehmen die Funktionalität der Software nicht mehr garantieren. Denn aktuell stellt eBay sein Umsatzmodell auf monatliche Nutzungsgebühren für die Software um. Damit will das Unternehmen die ständige Weiterentwicklung der Software finanzieren, welche bisher nur einmal gekauft werden musste und dann ständig durch Updates auf dem neusten Stand zu bringen war. Mit diesem Problem der Dauerhaftigkeit von Software hat auch Microsoft zu kämpfen.

Der weltweit größte Softwareanbieter will durch jährlich anfallende Gebühren endlich der nur noch sehr geringe Rate von zahlenden Umsteigern bei Unternehmen ein Ende bereiten. Während jetzt aktuell Office XP auf den Markt kommt, gibt es noch genügend Unternehmen, welche auf das alte Windows 97 setzen und kein neues Office einsetzen wollen. Wenn man für die Software allerdings wie mit Abo-Gebühren bezahlen muss, wird sich dieses Bild grundlegend ändern.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: eBay, Kunde
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