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Syphilis hat ihren Ursprung nicht wie bisher angenommen in den USA

Jedes Jahr stecken sich 12-40 Millionen Menschen an der weltweit verbreiteten Geschlechtskrankheit Syphilis an. Doch anders als bisher vermutet ist diese Krankheit keine Erscheinung der 'neuen Welt' Amerika.

Forscher in Südengland fanden beispielsweise bei der Untersuchung eines Frauenskelettes aus dem Jahr 1296-1445 heraus, dass diese allen Anschein nach an Syphilis litt, und zwar an einer Form, die nur durch Geschlechtsverkehr übertragen werden kann.

Auch in den Knochenresten eines Mönchs aus dem Jahr 1345 konnte Syphilis entdeckt werden. Deshalb ist es viel wahrscheinlicher, dass die Krankheit durch Seefahrer und Pilger aus Israel nach Europa gebracht wurde und ihren Ursprung nicht in den USA hat.


WebReporter: Kalef
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Ursprung
Quelle: www.morgenwelt.de

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