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Mahnungen und schriftliche Reklamationen gab es schon in Keilschrift

Altertumsforscher aus Münster haben jetzt wieder ein paar Keilschriften entziffert, die belegen, daß es schon vor 4000 Jahren einen schriftlichen Geschäftsverkehr gegeben hat.

Man fand Mahnungen, Reklamationen und Zahlungsaufforderungen.

Daneben fand man zu Wirtschafts- und Rechtssachen auch Urkunden über Immobilien-Geschäfte, den Sklavenhandel und die landwirtschaftliche Produktion.

Für die Forscher ist das in Hinsicht auf die Sozial- und Rechtsgeschichte äußerst interessant.

Erstaunlicherweise war die Emanzipation der Frauen damals weit fortgeschritten. Die Keilschriften beweisen, daß sie nicht nur Geschäfte abwickelten, sondern auch rechtsfähig waren. Sie durften vor Gericht klagen und auch verklagt werden.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mahnung
Quelle: www.morgenwelt.de

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