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Fraport: Hohes Interesse an Aktien

Die Fraport AG verzeichnet nach eigenen Angaben kurz vor Ihrem Börsengang ein hohes Interesse von privaten Investoren an ihrer Aktie. Fraport-Finanzchef Johannes Endler zufolge könnte man alle Aktien an Privatanleger verkaufen. Letztlich sollen aber nur etwas weniger als die Hälfte der Aktien an Privatanleger gehen, der Rest sei für institutionelle Anleger vorgesehen. Firmenchef Wilhelm Bender sagte, bei Beteiligungen an anderen Flughäfen werde Fraport weiterhin vorsichtig agieren. Erster Handelstag der Fraport-Aktien ist der 11. Juni.

Fraport bietet bis zum 8. Juni 22,7 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung in einer Preisspanne zwischen 32 und 37 Euro zur Zeichnung an. Dem Unternehmen fließen so bis zu 840 Millionen Euro zu. Zudem ist eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) von bis zu 3,4 Millionen Aktien vorgesehen. Privatanleger, die bis 1. Juni zeichnen, erhalten einen Rabatt von 1 Euro. Anlieger aus dem erweiterten Rhein-Main-Gebiet sollen bei der Zuteilung bevorzugt werden, sofern der Börsengang überzeichnet wird.

Das Regionalprogramm soll sicherstellen, dass jeder Interessent aus der Region Aktien erhalte. Auch das Interesse von institutionellen Investoren wie Banken und Fonds sei relativ hoch. Bislang ist Fraport komplett im Besitz des Landes Hessen, des Bundes und der Stadt Frankfurt, deren Anteil bei voller Ausübung des Greenshoe auf zusammen gut 70 Prozent sinkt.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Aktie, Interesse
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