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Das Recht auf Faulheit

Die Berliner Volksbühne war Schauplatz einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeitslosigkeit und Schröders Thesen zum nicht vorhandenen Recht auf Faulheit. Den Höhepunkt liefert Frank Castorfs Neuinzenierung der Weber.

Statt schlesischen Arbeiterdramen, jamaikanische Klänge und Adaptionen der 1.Mai Krawalle. Wie läßt sich der Arbeitsbegriff konstruktivistisch erhellen? Drei Tage war am Rosa-Luxemburg-Platz Auseinandersetzung Programm.

Nebenbei wurden Filme von Tarantino, Literaturlesungen und Vorträge von Universitätsprofessoren geliefert. Geforderte Manifeste blieben aus, Arbeitslosigkeit fördert auch Apathie. Die alternative Hegel-Exegese fiel in der Kritik durch.


WebReporter: slack
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Recht
Quelle: www.spiegel.de

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