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Schon geringste Mengen Nitrat erhöhen das Krebsrisiko

Die Nitrat-Studie des US-Wissenschaftlers Weyer verursacht zur Zeit eine Menge Unruhe. In ihr wird nachgewiesen, dass geringste Nitrat-Mengen im Trinkwasser, die weit unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen, bestimmte Krebssorten begünstigen.

Weyer hatte über einen Zeitraum von 10 Jahren die Daten von 22.000 Frauen ausgewertet und festgestellt, dass selbst 5 % vom zulässigen Grenzwert des Nitrat-Gehaltes bereits Blasen- und Eierstock-Krebs fördern. Der US-Gesetzgeber könnte gefordert sein.

Deutsche Wissenschaftler sehen die Sache gelassener. Vor allem Gemüse ist eine Nitrat-Bombe und deshalb lohnt sich eine Grenzwert-Senkung beim Trinkwasser nicht, da es nur zu 10 % an der Nitrat-Aufnahme beteiligt ist.

Vorsicht gilt nur bei Babys.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Menge
Quelle: www.welt.de

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