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Der gute Ton: Laut muß er sein

Wer sich verständlich machen will, erhebt die Stimme. Daneben bemüht man sich aber auch noch unbewußt, bestimmte Klangmelodien nachzuahmen, die eine gewisse emotionale Resonanz beim Gegenüber auslösen.

Dieser Effekt tritt zwar schon beim normalen Sprechen im 'stillen Kämmerlein' auf, jedoch verstärkt er sich bei Anwesenheit von Hintergrundgeräuschen deutlich. Die Töne F und G werden so oder so gerne und gut getroffen.

Bei mehr Lärm kommen auch noch C, E und A hinzu. Dies sind die Töne, die auch in der westeuropäischen Volksmusik am häufigsten verwendet werden.
Wer also lauter spricht, spricht nicht nur verständlicher, sondern auch melodischer - ganz unbewußt.


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WebReporter: Nooky
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Ton
Quelle: www.spiegel.de

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