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Wie deutsche Soldaten im Kosovo schikaniert werden

Die im Auslandseinsatz befindlichen deutschen Soldaten im Kosovo beklagen sich über 1183 Disziplinarmaßnahmen. Kleine Vergehen werden nach Aussage eines Juristen des Bundeswehrverbandes überzogen hoch bestraft und schlagen auf die Moral.

Zumal viele der Strafen in Deutschland wieder aufgehoben werden. Beispiele sind Schüsse, die sich lösen (800-1000DM), fahrten ohne Anschnallen (500 DM), Joint in der Heimat rauchen (1500DM), beim Radwechsel Gewehr beiseite legen.

Schuld an den drastischen Strafen ist eine hohe Dienstgraddichte, das heißt auf deutsch: zu viele unterbeschäftigte Offiziere. Anders als in Deutschland ist es schwer Beschwerde einzulegen, der Offizier ist Ankläger und Richter zugleich.


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WebReporter: slack
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Soldat, Kosovo
Quelle: www.spiegel.de

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