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Immer mehr Männer leiden an Depressionen

Zehn Prozent der Patienten eines Hausarztes sind an Depressionen erkrankt. Bei jährlich 12 000 Menschen endet die Krankheit mit Selbstmord. Und weil viele nicht offen mit ihrem Arzt sprechen können, wird die Diagnose oft zu spät gestellt.

Gerade bei jungen Männern fällt die Entdeckung einer Depression für den Arzt schwer. Sie fürchten sich besonders vor dem Verlust von Arbeit und sozialen Bindungen. Das führt zur Ursache von Depressionen: eine gestörte Regulation der Stresshormone.

Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation gehören Depressionen zur weltweit drittteuersten Erkrankung. In Deutschland verursacht sie wirtschaftlich ein finanzielles Loch von fünf Milliarden Mark.


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WebReporter: Lysana
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mann, Depression
Quelle: www.welt.de

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