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Patient starb durch Injektion - Mediziner muss mit Verfahren rechnen

Im Dezember vergangenen Jahres klagte der 31-jährigen Feuerwehrmannes Dirk Thasler aus Datteln über Rückenschmerzen und ließ sich von einem Arzt ein Anästhetikum in den Rücken spritzen. Leider dokumentierte der Arzt nicht die Einwilling des Patienten.

Und genau deshalb wird eventuell ein Verfahren gegen ihn eröffnet, denn bei der Injektion gelangte das Anästhetikum in den Blutkreislauf von Thasler und führte durch eine ausgelöste Reizleiterstörung zum Tode.

Der Arzt hätte Thasler ausführlich über mögliche Komplikationen und deren Folgen aufklären müssen. In den Patientenunterlagen lässt sich darüber nichts finden. Außerdem waren notwendige Soforthilfemaßnahmen nicht vorbereitet.


WebReporter: [Bine]
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medizin, Patient, Verfahren, Injektion
Quelle: www.waz.de

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