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Kinderlähmung: Ärzte diagnostizieren die Spätfolgen häufig falsch

Eine überstandene Kinderlähmung (Poliomyelitis) hat bei den betroffenen Personen häufig Spätfolgen. Diese Tatsache ist seit ca. 15 Jahren allgemein bei den Ärzten bekannt.

Die Erscheinungsformen dieser Spätfolgen (Lähmungen, Atembeschwerden, Gelenkschmerzen) werden jedoch häufig als normale Altersbeschwerden angesehen und somit falsch behandelt. Betroffen sind ältere Menschen, ihre Zahl wird auf ca. 60.000 geschätzt.

Die nötige jährliche Kontrollbetreuung wird von den Krankenkassen meist nicht bezahlt; diese zahlt nur alle 4 Jahre. Von den Spätfolgen der Poliomyletis betroffene Personen müßten ihre Muskeln schonen, da die Nerven übermäßig beansprucht werden.


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WebReporter: Quipu
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Spätfolge
Quelle: www.eltern.de

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