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Natürliches Sonnenschutzmittel: eine Aminosäure

Mutter Natur beweist mal wieder ihre Anpassungsfähigkeit. Denn Organismen, die im alpinen Bereichen leben, entwickeln tatsächlich ihren eigenen Sonnenschutz. Festgestellt wurde dies beim Ruderfußkrebs. Er gewinnt seinen Sonnenschutz aus der Nahrung.

Dabei ist MÄA (mycosporin ähnliche Aminosäuren) im Spiel. Es filtert bestimmte Wellenlängen des Lichtes.
Von Algen und Cyanobakterien ist MÄA schon länger bekannt. Diese stellen ihren Sonnenschutz nach Bedarf her und benötigen dafür keine Nahrung.

Derzeit untersuchen die Forscher die Gründe, warum es Lebewesen in Alpinseen gibt, die kein MÄA herstellen können. Die Forscher hoffen aus den Erkenntnissen Sonnencreme herstellen zu können, die einer UV-Strahlung bei dünner Ozonschicht gerecht wird.


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WebReporter: sgottschling
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sonne
Quelle: science.orf.at

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